Montag, 3. Februar 2014

Unnatürliche Links und Anträge auf erneute Überprüfung


Seit einiger Zeit führen wir manuelle Spam-Maßnahmen für Websites und gesamte Netzwerke durch, welche aggressiv und wissentlich unsere Richtlinien für Webmaster verletzt haben. Wir möchten diese Möglichkeit nutzen, um daran zu erinnern, dass ähnlich täuschende Linktauschprogramme nicht unseren Richtlinien entsprechen. Wir werden weiterhin angemessene Maßnahmen vornehmen, wenn wir unnatürliches Linkverhalten erkennen. Dieser Post beabsichtigt, darüber aufzuklären, welche Arten von Links abträglich für das Ranking und das Ansehen eurer Website sind und was zu tun ist nach einer manuellen Spam-Maßnahme auf eurer Website.

Welche Arten von Links werden als abträglich gesehen?

Links zu eurer Website
Teilnahme an Linktauschprogrammen im Sinne von gekauften Links, welche PageRank weitergeben, um unsere Suchmaschinenergebnisse zu verzerren, ist gegen unserer Richtlinien (Linktauschprogramme).

Wie kürzlich in einem Blogpost von Matt Cutts angesprochen (The decay and fall of guest blogging for SEO), hat sich die Art und Durchführung von Gastbeiträgen auf Blogs von einer respektablen Tätigkeit zu einem spammigen Unterfangen entwickelt. Es gab also oft nur das Ziel des schnellen Linkaufbaus gepaart mit Beiträgen von geringer Qualität.

Ebenso, werden Artikel- oder Linkverzeichnissen als Methode des Linkaufbaus als unnatürlich angesehen. Mehr Details dazu in diesem Video.

Links von eurer Website
Wir würden gerne hinsichtlich ausgehender Links von eurer Website oder eurem Blog daran erinnern, dass Praktiken wie verkaufte Links, welche PageRank weitergeben, Content Placement oder Blog-Marketing eindeutig gegen unsere Richtlinien sprechen. Gesamte Netzwerke, welche lediglich für platzierte Links erstellt wurden, die unsere Ranking-Signale verzerren, entsprechen nicht unseren Richtlinien für Webmaster (Unnatürliche Links von Ihrer Seite).

Wir regen sehr dazu an, die Richtlinien für Webmaster zu lesen und damit anzufangen das Linkprofil eurer Seite im Blick zu behalten, um zu gewährleisten, dass es nicht spammig erscheint. Wenn ihr glaubt, dass manche Links verdächtig sind, dann sollte ihr diese entfernen oder eure Online-Agentur fragen dies zu tun. Wie in unserem französischen Blogpost erwähnt, könnt ihr einen Link-spezifischen Spam-Report durchführen, insofern ihr meint, dass eine Website zweifelhafte Methoden anwendet oder falls ein anderer Webmaster euch für Linktausch kontaktieren sollte. Somit könnt ihr uns helfen, die Qualität der Suchergebnisse zu erhalten.

Was sollte ich tun bei einer manuellen Spam-Maßnahme auf meiner Website?

Wenn eure Website über eine manuelle Spam-Maßnahme verfügt, könnt ihr diese Information in eurem Google Webmaster-Tools Konto sehen, unter Suchanfragen → Manuelle Maßnahmen. Nach dem ihr eure Website entsprechend aufgeräumt habt, könnt ihr einen Antrag auf erneute Überprüfung stellen. Es ist wichtig, dass ihr euch um das beschriebene Verhalten kümmert, bevor ihr einen Antrag stellt. Im Fall von Links zu eurer Website bedeutet dies, dass ihr die Webmaster kontaktiert und bittet die problematischen Links von deren Seite zu entfernen. Als letzter Ausweg, sofern die Links nicht entfernt werden können, könnt ihr Links für ungültig erklären. Bei spammigen Links sowie gekauften Links von einer Seite zu einer anderen, vergewissert euch, dass diese Links entweder entfernt sind oder rel"nofollow" nutzen. Lest auch unseren anderen Post über weitere wichtige Aspekte bei Anträgen auf erneute Überprüfung. Sofern ihr irgendwelche Bemerkungen oder Fragen habt, könnt ihr diese entweder hier als Kommentar oder auch im Forum für Webmaster posten.

Post von Johannes Mehlem (Search Quality Team)

Kommentare:

liha2004 hat gesagt…

Ich rege dazu an, dass Ihr Euch mal die Seiten anseht und nicht nur die Links, die zu diesen führen. Abertausende von Webmaster wurden durch Google zu diesen Maßnahmen gezwungen, weil Ihr nur unzureichend in der Lage seit, hervorragenden Content zu erkennen.

Simonwismeth hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Paresh Shrimali hat gesagt…

France...Now German.Next..?

www.certified-partner.de hat gesagt…

Ich finde es sehr gut das Google die schwarze Schafe auch mal bestraft!

tom hat gesagt…

" weil Ihr nur unzureichend in der Lage seit, hervorragenden Content zu erkennen."
Ja, dem kann ich teilweise zustimmen. Ich habe geprüft, vorsichtshalber unklare Links bereinigt, halte mich an die Regeln, sorge für guten Content mit Mehrwert mit Fokus auf Inhalt und nicht Keywords und bin oft der "Dumme" hinter anderen Websites die ganz offensichtlich keine Regeln beachten und damit auch noch top Positionen erzielen. Dabei glaube ich nicht, das bei den mir vorliegenden Seiten kompelxe Algorythmen greifen müssen. Es ist einfach zu offensichtlich...

Harald X hat gesagt…

Der Seiteninhalt sollte bewertet werden und nicht (nur) die Backlinks.

Jungle Rider hat gesagt…

Bei mir tauchen immer mal wieder neue Backlinks, oft von irgendwelchen automatischen Verzeichnissen, in der Backlinkliste auf. Wie kann ich denn feststellen ob diese einen negativen Einfluss auf meine Seite haben?

Fachidiot hat gesagt…

Ich würde mir die Frage stellen, wer sich überhaupt noch dafür interessiert, hier gelistet zu sein. Letztendlich wird Content weder richtig erkannt, noch erfolgt eine effiziente Priorisierung. Das ist allerdings weniger eine Frage von Können, denn vielmehr von Wollen.

Mal abgesehen davon, daß es eigentlich nicht schwer ist, hier ein gutes Ranking hinzubekommen, muß man dafür nicht Endlosschleifen verfüttern.

Es ist lächerlich, wie offenkundig kastrierte Nachrichtenselektion stattfindet. Das ist ein bisschen viel des Guten, um noch von Seriösität sprechen zu können.

Was man nutzen kann, das kann man auch mißbrauchen. Was geschieht im Mißbrauchsfalle mit Daten, die Google eifrig über seine "oft ahnungslosen" Nutzer sammelt?

Wie wäre es, wenn Google sich einfach mal gescheite Programmierer sucht, statt über sowas rumzuheulen?

Obendrein kommt hinzu, daß ja nicht nur Google mit Spidern und Analyse arbeitet. Effektiv hat das eine Wirkung von Null.

Ganz schön naiv mit AGB´s aufzuwarten, die in Deutschland einfach nichts wert sind. Man muß ja nichtmal Google-Kunde sein und das große Heuschreckengelage der Spiderfarmen findet trotzdem statt.

Dann gibts noch die Sparte der unzähligen Klugscheißer, die Analytics einsetzen, ohne daß irgendwer gefragt wird. Wartet mal ab, bis sich das herumgesprochen hat und die ersten klagelustigen Anwälte ihre Tänzchen aufführen.

Daniel A. hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.